Wenn einer eine Reise tut...

Wow…was für ein Abenteuer!
Ich kann es kaum fassen, dass ich schon wieder seit einer Woche zurück bin.
Es ist schon wieder so weit weg.
Warum ist das eigentlich so? Das Erlebnisse, die einen besonders berühren, in meiner Erinnerung Jahre zurückliegen, obwohl sie erst vor zwei Wochen waren…

Ich hab schon ein paar Mal versucht die Erlebnisse meiner Reise nach Amerika zu erzählen und ich hab jedes Mal das Gefühl es nicht zu schaffen.
Es kommt nicht annähernd so an, wie ich es erlebt habe.
Waas in Amerika? Wieso? Weshalb? Warum?
Ich erzähl euch mal die Geschichte, wie es dazu gekommen ist.
Kristen Kalp ist nicht nur ein wundbar bunter Mensch (innen wie außen), sie ist auch eine sehr kompetente und erfolgreiche Businessfrau und sie macht Coachings.
Sie fasziniert mich schon seit einiger Zeit, deshalb wollte ich unbedingt dabei sei. Das Coaching dauert ein halbes Jahr und beginnt mit einem fünftägigen Zusammensein mit fünf anderen Frauen (die das Coaching mit mir gemeinsam machen) in Santa Fe, New Mexico.
”Oh..wow..Santa Fe. Wo ist das überhaupt?”
Das waren auch meine ersten Gedanken. Nach vielen Gesprächen und Überlegungen, war mir aber klar: Ich muss das machen! Allein! Ich fliege 10 Tage nach Amerika.
…auch wenn’s mir Angst macht und auch wenn ich weiß, dass ich super nervös sein werde…

Was soll ich sagen! Ich war nervös! Ich hatte Angst! Es lief nicht alles nach Plan. Ich war einsam und hatte Heimweh. Ich hab meine Kinder und meinen Mann vermisst.
ABER
Es war auch wunderschön. Ich hatte Zeit für mich. Konnte mich selbst denken hören. Ich hab wundervolle Menschen kennengelernt. Kam mit Fremden ins Gespräch. Bin allein Essen gegangen. Hab mich in Gelassenheit geübt. Meine Ängste überwunden. Viel über mich selbst gelernt.
Und jede Menge wunderschöne Erinnerungen gesammelt!

Ich hab versucht, schon während meiner Reise einen Blogpost zu schreiben. Das hat leider nicht ganz geklappt. Es gibt aber einen kurzen Text, den ich geschrieben hab und mit euch teilen möchte.
Den Text hab ich in englischer Sprache geschrieben. Das kam einfach so.
Authentisch, ehrlich, ein bissl holprig, aber voller Emotionen.

I usually don’t write in english, because I learned to think and speak in german. But it turns out my words come from my heart. They have a common language - FEELINGS.
I was so worried that no one is gonna understand me and I don’t understand anything someone is talking about. Turns out I do. Very well in fact. Because I do care and I want to know. And so the trouble is not about words. It’s all about being in there, open up, being vulnerable and listen to what other people have to say.
That’s all we get. It’s our choice how much we let them see us and how much we open our hearts for others.
That’s what I have done. I showed them all the ways I am and nothing bad happened. I expected this trip would be so many things but nothing compared to what it had been.
There are no right words to describe it but I can tell you one thing.
I felt like I have to be here all the time.
It doesn’t not depend to lucky circumstances and not by accident - I had to be there.

This expierence in that house, in this beautiful surrounding with this wonderful and inspiring woman changed me.
It changed me in a way I didn’t thought it is possible.
I felt me. I saw me. I heard me. AND I loved me.
I’m so thankful that I learned so much about carrying and supporting, about feeling and receiving, about letting go and holding back and about business.
I learned that most of the things don’t have boarders and it doesn’t matter if you are from Austria or America.
We are closer than we think and that feels good.

Viele Gefühle später und nach einer Woche wieder zurück in Österreich, klingt Steer your Ship (so heißt der Workshop) noch immer bei mir nach.
So eine intensive Zeit und so wunderschön.
Wenn mich wer fragt…
Ich würde es wieder tun! :)

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