Auf und davon!

...war das wirklich eine gute Idee?

wunderschöne Toskana

Jetzt hat Paul auch noch Fieber bekommen. 
Die Kinder haben Schule. 
Jede Menge Termine, die koordiniert werden müssen. Fahrradprüfung, Schularbeiten, Tennis, Basektball,...
Der Terminkalender meines Mannes ist auch ziemlich voll. 
Aber es helfen ja alle zusammen. Die Omis sind auch da und unterstützen ihn. Das wird schon alles passen.
Ob er wohl dran gedacht hat den Elternbrief zu unterschreiben? Hab ich eigentlich alles eingepackt? Hab ich ihm gesagt, dass sich der Termin verschoben hat? Hoffentlich wird Paul bald wieder gesund. Ob es den Omi's eh nicht zu viel wird. Wird mich wohl wer vermissen? Mir ist als hätte ich etwas vergessen...  

So oder so ähnlich waren meine Gedanken, als ich vor ein paar Wochen am Bahnhof Richtung Flughafen saß.
Gemeinsam mit einer Mischung aus Vorfreude, Anspannung, Erleichterung und Bedenken.  

...und dann biegt Marie um die Ecke...
Auch ein wenig zerknauscht und müde, wie ich, aber es ist auch noch ein bissl früh.
Keine drei Minuten später gackern wir wie die Hühner und kichern wie kleine Mädchen. Meine Bedenken sind verflogen, so wie wir, ein paar Stunden später. 

Die nächsten Tage sind voll von Gesprächen, Gelächter, vom Fotografieren und fotografiert werden und voll von gutem Essen, turbulenten Autofahrten, wunderschöner Landschaft und von der Tatsache, dass wir die Zeit miteinander einfach genießen können.

Und schwupps bin ich wieder zu Hause. 
Das ging aber schnell.

Was zurückbleibt ist die Tatsache, dass es mir wichtig ist, Zeit für mich zu finden. Auch wenn die Umstände jedes Mal auf's Neue herausfordernd sind. Mit Kindern bin ich halt nicht mehr so spontan wie früher. Das macht aber nix, dafür kann ich die Zeit für mich noch viel mehr genießen.
Es sprechen immer irgendwelche Punkte dagegen, deshalb plane ich einfach vor und mache es einfach. (...auch wenn ein Kind krank ist und ich mir Sorgen ohne Ende mache...)

Es tut halt auch gut. Einfach mal nur für sich selbst verantwortlich zu sein und sich treiben zu lassen.

Also liebe Mütter da draußen, tut euren Familien und euch einen Gefallen und nehmt euch Zeit für euch! Ihr müsst ja nicht gleich wegfliegen. Geht laufen, trefft euch mit Freundinnen, geht ins Kino oder macht Wellness. Egal was! Vergesst nur nicht auf euch!

Eine zweite Erkenntnis hat mir die Toskana noch gebracht:

Ich sage meinen Kunden immer, dass mir für ein Shooting die persönliche Sympathie sehr wichtig ist, nur dann hat man vor der Kamera die Chance sich zu entspannen und wohlzufühlen. 
Was soll ich sagen? Ich hab's ausprobiert! Und es stimmt! 
Von jemandem fotografiert zu werden, den man auch noch leiden kann, ist sogar super lustig. 

Obwohl da muss ich jetzt ehrlich zu euch sein. 
Es gibt noch zwei Dinge, die ich euch gestehen muss:
Erstens ist es wahrscheinlich die größte Herausforderung überhaupt, wenn man eine Fotografin fotografieren muss.
Und zweitens ist es ein Privileg, wenn man eine Freundin fotografieren darf. 

Marie ist eine so liebenswerte Person, man kann sie einfach nur gern haben. Sie hat in kürzester Zeit einen wichtigen Platz in meinem Leben eingenommen und es freut mich jedes Mal auf's Neue, dass sie da ist. 
Ich hab mich sehr drüber gefreut mit ihr auf Urlaub zu fahren, aber ich hab mich fast noch ein bissl mehr drüber gefreut, Fotos von ihr zu machen, um euch allen zu zeigen, was für eine tolle Frau sie ist. 
Hier könnt ihr euch selbst ein Bild davon machen: www.mariebleyer.com
...und das ist sie...

wunderbarer Mensch mit großem Herz
Was für ein Lächeln
wunderschöne Marie
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