Von Wegbegleiterinnen und meinem Fels in der Brandung

Frauen und Freundschaft
Oh, da haben wir alle gleich unendlich viele Bilder im Kopf.

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...vom Zickenkrieg über BFF's (Best Friends Forever wie meine Große mir beigebracht hat) bis hin zu Frauentratschrunden oder lästernde Mäuler... 
Es gibt nichts was es nicht gibt, bei uns Frauen! 

Wenn ich an die pubertierende Phase in meinem Leben denke, oder auch meine Töchter beim Streiten beobachte, dann frag ich mich oft wie gemein Frauen eigentlich sein können. 
Was bin ich froh diese Phase des Lebens mittlerweile hinter mich gebracht zu haben. 

Heute freue ich mich über jede neue Frau in meinem Leben! Sei es eine Mutter deren Baby ich fotografieren darf oder eine Frau die schöne Fotos von sich haben möchte... 
Jede dieser Frauen bereichert mein Leben mit ihren Erzählungen.

Was mich überrascht hat, waren die vielen netten und offenen Kolleginnen, die ich bis jetzt kennenlernen durfte. Ich freue mich wirklich über so viele bereichernde Gespräche und so viel positiven Austausch, von wegen stutenbissig... 
Bei der einen oder anderen hatte ich sofort das Gefühl sie schon immer zu kennen. Ich bin dankbar für dieses Vertrauen und das ehrliche Feedback. Ich freu mich auch drüber, dass aus einigen Bekanntschaften mittlerweile Freundschaften geworden sind. Es ist schön, wenn man die selbe Leidenschaft teilt. 
So viele starke Frauen, die ihr Leben meistern und mit Leidenschaft ihren Beruf ausüben. 

Dann gibt's da noch Frauen, die sind gefühlt schon immer in meinem Leben. Wenige, das gebe ich zu, aber so unendlich wichtig. Die Treffen mit ihnen sind sporadisch und es dauert immer viel zu lange bis zum nächsten Wiedersehen, aber dann ist es wie immer, nach einigen Minuten hat man das Gefühl erst gestern zusammen gewesen zu sein. Dafür bin ich so unglaublich dankbar! 
Dass wir es tatsächlich geschafft haben unsere Freundschaft, über zahlreiche Kilometer, über einige Jahre, über einige Männer hinweg, bis ins Hier und Jetzt zu tragen. Danke euch Beiden!!

Und dann ist da noch der Fels in der Brandung... 
(ehrlicherweise gibt es da zwei in meinem Leben, aber heute geht's um den weiblichen Fels. Über meinen Mann werde ich bestimmt auch noch Worte finden, aber nicht heute...)

Die Frau, die zwar nicht immer da ist, aber immer in greifbarer Nähe. Sie ist so ehrlich, dass ich manchmal nach Luft schnappe und schmolle, aber trotzdem drüber nachdenke. Sie kennt meine Schwächen, die Ängste und Unsicherheiten, die vielen wunderbaren Momente und die tausend Gespräche mit ihr über bockige Kinder, schwierige Männer und zickige Arbeitskolleginnen. 
Für sie bin ich dankbar... Ganz oft... Im Urlaub zum Beispiel, wenn unser wöchentliches Treffen ausfällt... Oder wenn ich richtig genervt bin oder Angst vor der Herausforderung habe, dann bin ich dankbar dafür, dass ich sie habe. 

So, jetzt ist es passiert!

Jetzt habe ich eine unausgesprochene Grenze überschritten. Ich hoffe sie ist nicht böse, denn eigentlich findet sie diesen Blog gar nicht so super. Ihr erfrischend ehrliches Kommentar zu meiner Idee, dass ich einen Blog auf meiner Homepage mache, war nämlich: "Ich finde es komisch, wenn jemand seine persönlichen Ansichten im Internet preisgibt." 
Aber das ist ja grad das Schöne an unserer Freundschaft, ich mach's trotzdem und sie findet es zwar blöd, aber akzeptiert es. Darum geht's nämlich, jemanden zu akzeptieren, so wie er ist.

Meine Liebe! 
Ich hoffe du kannst meine Worte annehmen, auch wenn sie jetzt öffentlich sind, aber es war mir einfach ein Anliegen es zu sagen. 
Danke, dass du für mich da bist! 

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